Spielplan 10/11 - Hinrunde
SG Dabrun/Rackith. Kreisoberliga Lutherstadt Wittenberg. Tabelle. Zeitungsberichte
 
 
Nr Datum Begegnung HZ End
16 11.12 SV Germania 08 Wartenburg   -   SG Dabrun/Rackith AF
N 05.02 SV Fortuna Eutzsch   -   SG Dabrun/Rackith 1 : 2
17 12.02 SG Dabrun/Rackith   -   SV Grün-Weiß Linda AF
18 19.02 VfL 96 Tornau   -   SG Dabrun/Rackith 0 : 5
19 26.02 SG Dabrun/Rackith   -   SV Eintracht Elster II 2 : 1
20 05.03 SV Glück Auf Möhlau   -   SG Dabrun/Rackith 2 : 0
21 12.03 SG Dabrun/Rackith   -   SG Grün-Weiß Pretzsch 1 : 1
22 19.03 SG Dabrun/Rackith   -   FC Grün-Weiß Piesteritz III 2 : 2
23 02.04 VfB Zahna   -   SG Dabrun/Rackith 0 : 3
24 09.04 SG Dabrun/Rackith   -   LSG Lebien 3 : 2
25 16.04 SV Blau-Rot Coswig   -   SG Dabrun/Rackith 4 : 1
N 23.04 SV Germania 08 Wartenburg   -   SG Dabrun/Rackith 1 : 5
N 30.04 SG Dabrun/Rackith   -   SV Grün-Weiß Linda 4 : 1
26 07.05 SG Dabrun/Rackith   -   SV Allemannia 08 Jessen II 2 : 1
27 14.05 SV Turbine Zschornewitz   -   SG Dabrun/Rackith 4 : 1
28 21.05 SG Dabrun/Rackith   -   SV Graf Zepp. 09 Abtsdorf 2 : 2
29 28.05 SV Seegrehna   -   SG Dabrun/Rackith 4 : 0
30 04.06 SG Dabrun/Rackith   -   SV Fortuna Eutzsch 4 : 2

 
 
Fieberkurve SG Dabrun/Rackith
Fieberkurve SG Dabrun/Rackith - Kreisoberliga 2011

 
 
Vereinsseiten der Kreisoberliga Lutherstadt Wittenberg
 
SV GZ 09 Abtsdorf LSG Lebien SV Seegrehna
SV Blau-Rot Coswig SV Grün-Weiß Linda VfL 96 Tornau
SV Eintracht Elster SV Glück Auf Möhlau SV Germania 08 Wartenburg
SV Fortuna Eutzsch FC Grün-Weiß Piesteritz VfB Zahna
SV Allemannia Jessen SG Grün-Weiß Pretzsch SV Turbine Zschornewitz

 
 
Zeitungsberichte
Auszug aus der Mitteldeutsche Zeitung
 
Glückauf Möhlau - SG Dabrun/Rackith 2:0
 
Spitzenreiter Möhlau bestimmte die Partie von Anfang an. Nach Foul an Christian Wirkner scheiterte Patrick Frenzel vom Strafstoßpunkt (8.). Trotz Überlegenheit dauerte es bis zur 51. Minute, ehe Kevin Götz den Führungstreffer erzielte. René Brückner (61.) sorgte mit einem platzierten Kopfball für die Entscheidung.
 
Vorbemerkung zum 28. Spieltag
 
Welche Fußballmannschaften werden als die Neuen in der kommenden Saison ihr Glück in der Landesklasse suchen? Zwei Formationen aus der Wittenberger Kreisoberliga dürfen dieses Jahr aufsteigen. Der zweite Aufstiegsplatz wurde dem Kreisfachverband (KFV) jetzt per Losverfahren vom Landesfußballverband zugesprochen.
 
Im Land Sachsen-Anhalt spielen 96 Mannschaften in sechs Landesklassen-Staffeln. Da insgesamt 18 Formationen am Saisonende absteigen, können demzufolge aus den Kreisoberligen 18 aufsteigen. Da es aber im Land nur 14 Kreisfachverbände gibt, dürfen vier von ihnen zwei Aufsteiger stellen. Diese Plätze werden per Los vergeben.
 
In diesem Jahr hatte der KFV Wittenberg Glück. Und somit wird es kurz vor Saisonende noch einmal richtig spannend. Nach aktuellem Stand belegt Glückauf Möhlau den ersten Rang. 52 Punkte hat der Spitzenreiter auf dem Konto, einschließlich Samstag sind noch drei Spieltage zu absolvieren. Also könnten noch neun Zähler hinzukommen. Und Möhlau will sich auf der Zielgeraden keine Ausrutscher mehr leisten, darüber ist sich die Mannschaft einig. Trainer Raik Klienowsky: "Wir wollen Kreismeister werden. Den Titel hätten wir sogar schon längst fest machen können. Dies hatten wir uns zuletzt selbst vermasselt. Daher ist klar, dass wir in den letzten drei Partien keine Überraschungen mehr zulassen dürfen und wollen." Der Coach geht davon aus, dass das Team die neun möglichen Punkte auch einsammelt. "Es sind zwei Heimspiele und eine Auswärtspartie zu bestreiten - in meinen Augen in allen drei Fällen lösbare Aufgaben."
 
Hinter den Möhlauern herrscht in der Tabelle momentan großes und vor allem dichtes Gedränge. Verfolger Turbine Zschornewitz (46), die SG Dabrun / Rackith (45), Eintracht Elster II (44) und Graf Zeppelin Abtsdorf (43) zählen zu den heißesten Anwärtern auf den zweiten Aufstiegsplatz.
 
Doch auch die LSG Lebien (42), Allemannia Jessen II, Germania Wartenburg und Fortuna Eutzsch (alle 41 Punkte) könnten beim Thema Aufstieg noch ein Wörtchen mitreden. Acht Teams haben somit jeweils drei wichtige Partien vor sich. Aber: Genau genommen sind es nur sieben Aufstiegskandidaten. Denn die SG Dabrun / Rackith dürfte, wenn sie als Tabellenzweiter die Serie beendet, nicht aufsteigen. In der Landesklasse sind keine Spielgemeinschaften zugelassen. Für Fußball-Abteilungsleiter Jens Hanisch keine schöne Situation. "Die Jungs würden in diesem Fall um den Lohn ihrer tollen Leistungen gebracht. Für mich ist die Regelung unverständlich, aber ändern können wir es nicht." In der sportlichen Zwickmühle sieht man sich bei der SG deswegen aber nicht. "Wir ziehen nicht die Bremse an. Die letzten Begegnungen wollen wir möglichst als Sieger beenden." Geschenke, so Hanisch, werde es von der SG nicht geben.
 
Sollte Dabrun / Rackith in der Endabrechnung wirklich Zweiter werden, hat der Drittplatzierte Glück. Bronze würde in diesem Fall noch für den Sprung in die Landesklasse genügen. Am 4. Juni werden alle wissen, wie das Rennen um die Aufstiegsplätze ausgegangen ist. An jenem Sonnabend steht der 30. und somit letzte Spieltag auf dem Programm.

 
Vorbemerkung zum 29. Spieltag
 
Spitzenreiter Glückauf Möhlau kann nichts mehr passieren. Das Team von Trainer Raik Klinowsky hat den sportlichen Aufstieg in die Fußball-Landesklasse geschafft. "Jetzt wollen wir auch Kreismeister werden", erklärt der Coach. Den dafür nötigen Punkt, damit auch rein rechnerisch alles in Sack und Tüten ist, wollen die Möhlauer am Samstag in Wartenburg holen. Die große Party - eine kleine gab es bereits vergangene Woche - folgt am 4. Juni im heimischen Sportforum.
 
Spannende Frage: Wer begleitet die Schwarz-Gelben in die Staffel fünf? Die besten Karten besitzt Turbine Zschornewitz. Der Tabellenzweite hat drei Punkte Vorsprung auf den Dritten SG Dabrun / Rackith. Die Turbinen avancierten in den letzten Wochen zu "Torbienen" und schossen den VfB Zahna (10:1) sowie Grün-Weiß Pretzsch (11:2) mit einem zweistelligem Ergebnis vom Platz. "Wir wollen aus den letzten beiden Spielen sechs Punkte holen", sagt Manager Frank Thiecke und betont, dass der Verein das Abenteuer Landesklasse angehen will. "Intern ist alles geregelt. Wir können durchstarten."
 
Die SG Dabrun / Rackith hat sich das Thema Staffel fünf nicht auf die Fahnen geschrieben. "Wir wollen bester Aufsteiger werden", erklärt Ralf Bremisch (Abteilungsleiter VfB Rackith), "alles andere ist reine Illusion." Im Match gegen Gastgeber SV Seegrehna stehen der SG einige Stammspieler nicht zur Verfügung. Selbst bei einer Niederlage ist noch alles im Lot. Dabrun / Rackith hat vier Punkte Vorsprung auf den zweiten Aufsteiger LSG Lebien. Nummer drei, Grün-Weiß Pretzsch, kann in diesen Zweikampf nicht mehr eingreifen. Apropos Pretzsch. Die Parkstädter legten einen tollen Start hin und gehörten schnell zur Spitzengruppe. In der Rückrunde wurden die Grün-Weißen durchgereicht. Zwei Punkte beträgt der Vorsprung auf den Vorletzten Tornau noch. Sollten die Pretzscher nicht mehr in die Spur kommen, landen sie dort, wo sie hergekommen sind - in der Kreisliga. Für Schlusslicht Zahna sind alle Messen gesungen.
 
In der nächsten Saison besteht die Kreisoberliga aus 15 Mannschaften. Zwei Teams steigen auf und zwei ab. Nudersdorf kommt aus der Landesklasse runter, Coswig wechselt in den Kreisfachverband Anhalt. Die drei Besten aus der Kreisliga komplettieren das Feld in der Serie 2011 / 12. Rot-Weiß Kemberg II (1.) und der SV Mühlanger (2.) können sich auf der Karte schon Orte wie Lebien oder Abtsdorf raussuchen, der ESV Bergwitz 05 (3.) ist ebenfalls auf dem Weg Richtung Oberhaus.