Spielplan 13/14 - Hinrunde
SG Dabrun/Jessen. Frauenkreisliga Anhalt-Bitterfeld. Tabelle. Zeitungsberichte
 
 
Pos.  Team Spiele g u v Tore Diff. Punkte
1 SG Union Sandersdorf 8 8 0 0 21:4 17 24
2 SV Germania Maasdorf 8 5 1 2 12:8 4 16
3 SV Turbine Zschornewitz 8 4 1 3 12:10 2 13
4 SG 1948 Reppichau 8 3 2 3 15:13 2 11
5 SG Dabrun/Jessen 8 3 1 4 14:15 -1 10
6 FSV 92 Trinum 8 3 1 4 9:10 -1 10
7 FSV Bad Schmiedeberg 8 2 2 4 6:9 -3 8
8 VfB Gröbzig II 8 2 1 5 4:15 -11 7
9 SG Kemberg-Eutzsch 8 1 1 6 10:19 -9 4

 
Nr Datum Begegnung HZ End
1 01.09 SG Dabrun/Jessen   -   VfB Gröbzig II 0 : 1 1 : 2
2 08.09 FSV Bad Schmiedeberg   -   SG Dabrun/Jessen 0 : 1 0 : 1
3 15.09 SG Dabrun/Jessen   -   SG Kemberg-Eutzsch 4 : 1 6 : 2
4 22.09 FSV 92 Trinum   -   SG Dabrun/Jessen V
5 06.10 SG Dabrun/Jessen   -   SG 1948 Reppichau 2 : 2 2 : 5
6 13.10 SV Germania Maasdorf   -   SG Dabrun/Jessen 0 : 0 0 : 1
7 20.10 SG Dabrun/Jessen   -   SV Turbine Zschornewitz 0 : 1 2 : 2
8 03.11 Spielfrei            
9 10.11 SG Dabrun/Jessen   -   SG Union Sandersdorf 0 : 0 1 : 2
N 16.11 FSV 92 Trinum   -   SG Dabrun/Jessen 2 : 0 2 : 0

 
Nr Datum Hallenmasters des KFV Fußball Anhalt-Bitterfeld End
VR 22.12 SG Dabrun/Jessen   -   FSV 92 Trinum       2 : 1
VR 22.12 SG 1948 Reppichau   -   SG Dabrun/Jessen 1 : 4
VR 22.12 VfB Gröbzig   -   SG Dabrun/Jessen 0 : 3
VR 22.12 SG Dabrun/Jessen   -   SV Germania Maasdorf 2 : 0
HF 22.12 SG Dabrun/Jessen   -   SV Turbine Zschornewitz 3 : 0
F 22.12 SG Union Sandersdorf   -   SG Dabrun/Jessen 2 : 3

 
Nr Datum FSA-ALLIANZ-Hallen-Fußsball-Cup - Gruppenrunde 1 - Vorrunde 3 End
VR 06.01 SV Eintracht Bad Dürrenberg I   -   SG Dabrun/Jessen       7 : 1
VR 06.01 Spg. Osterfeld/Zeitz   -   SG Dabrun/Jessen 2 : 2
VR 06.01 SG Dabrun/Jessen   -   SV 1922 Pouch-Rösa 1 : 0
VR 06.01 SG Abus Dessau   -   SG Dabrun/Jessen 1 : 3
VR 06.01 SG Dabrun/Jessen   -   SG 1948 Reppichau 2 : 1
SG Dabrun/Jessen belegt den 2. Platz! - SV Eintracht Bad Dürrenberg kommt weiter.

 
Nr Datum Mc Donalds Anhalt-Pokal 2013/2014 HZ End
H1 Freilos
VH 29.09 SG 1948 Reppichau   -   SG Dabrun/Jessen 1 : 1 3 : 4
VR 03.10 SG Dabrun/Jessen   -   SG 1948 Reppichau 0 : 1
HH 27.10 SV Turbine Zschornewitz   -   SG Dabrun/Jessen 0 : 1 0 : 4
HR 31.10 SG Dabrun/Jessen   -   SV Turbine Zschornewitz AF (3 : 0)
F 01.05 SV Germania Maasdorf   -   SG Dabrun/Jessen - : -

 
 
Fieberkurve SG Dabrun/Rackith
Fieberkurve SG Dabrun/Jessen - ABI 13/14
Torschützen
Nicole Hanke4
Katrin Trauth2
Silke Schramm2
Carmen Hennersdorf1
Julia Schramm1
Patrizia Behrend1
Saskia Hügli1
 
Eigentor2

 
 
Vereinsseiten der Frauenkreisliga Anhalt-Bitterfeld
 
SG Grün-Weiß Dessau
SG Union Sandersdorf
SV Turbine Zschornewitz
SG 1948 Reppichau
SG Kemberg-Eutzsch
FSV 92 Trinum
FSV RW Bad Schmiedeberg
SG Blau-Weiß Quellendorf
SV Germania Maasdorf
VfB Gröbzig II

 
 
Zeitungsberichte
Auszug aus der Mitteldeutsche Zeitung
 
Frauen verpassen großen Coup
 
Eine Vielzahl Frauenmannschaften aus Anhalt-Bitterfeld gab es schon vor vor drei Jahren. Eine eigene Liga suchten die Vereine im Landkreis allerdings vergeblich. Deshalb gliederten sie sich dem Salzlandkreis an, kickten in der Kreisunionsliga Halle oder auf Landesebene in der Verbandsliga. „Die Mannschaften waren eigentlich da und deshalb hatten wir die Idee, dass wir mit diesen Mannschaften eine eigene Liga gründen können“, erzählt Norman Rother. Als Vorsitzender für Frauen- und Mädchenfußball im Kreisfachverband Anhalt-Bitterfeld war er federführend bei den ersten Gesprächen, musste dabei auch einige Kompromisse eingehen, den größten auch in der dritten Saison, die am Sonntag beginnt: Noch immer wird nicht auf Großfeld gespielt.
 
„Das Kleinfeld sollte eigentlich dem Nachwuchs und Freizeitfußball vorbehalten sein“, so Rother. In allen Ligen auf Kreisebene spielten die Mannschaften aber gerade auf diesem Kleinfeld ihre Meister aus. Die Spielform in der Kreisliga Anhalt-Bitterfeld war somit schnell vorprogrammiert - allerdings mit einer Bedingung: In der zweiten Saison sollte das Spielfeld zwischen die beiden Strafräume des Großfelds gelegt und dort im Modus Neun gegen Neun auf Kleinfeldtore gespielt werden. Die nächste Stufe wären in der Spielzeit 2013/14 Großfeldtore und die Einführung des Abseits gewesen. Doch auch vor der neuen Saison gelang nur ein Teilerfolg: Abseits Ja, Großfeldtore Nein.
 
Es bleibt weiter schwierig, die Interessen aller Vereine unter einen Hut zu bekommen. Dabei ist die Liga nach den Rückzügen von Blau-Weiß Quellendorf und Grün-Weiß Dessau von elf auf neun Mannschaften geschrumpft - einfacher wird es dennoch nicht. Doch gerade mit Blick auf den eigenen Nachwuchs muss das Ziel ganz klar in Richtung Großfeldfußball, mindestens aber zum Spiel auf die Großfeldtore, gehen. In den höheren Altersklassen praktizieren die Talente aus dem Landkreis das bereits, bei den Frauen sollen sie aber einen Rückschritt vollziehen. „Wir wollen versuchen die Mannschaften wieder auf das Großfeld zu bekommen“, sagt Norman Rother. Doch steht der Vorsitzende für Frauen- und Mädchenfußball in Anhalt-Bitterfeld mit dieser Problematik nicht allein da: Von den weit über 100 Mannschaften in Sachsen-Anhalt spielen nur knapp zwanzig auf Großfeldtore - eine Weiterentwicklung wird damit also gebremst. Und genau die ist in Anhalt-Bitterfeld doch eigentlich zu sehen. Neben den traditionellen Fußballstandorten in Köthen scheint auch im Bitterfelder Raum neben dem Landesligateam in Pouch-Rösa mit Union Sandersdorf eine zweite Mannschaft heranzuwachsen, die gewisse Ambitionen hegt. Seit drei Jahren gibt es dort eine Frauenmannschaft - im ersten Jahr der Kreisliga Anhalt-Bitterfeld wurde das Team Vorletzter, vergangene Saison bereits Vierter. „Wir haben uns gut verstärkt und wollen oben mitspielen“, sagt Trainer Blöhm.
 
An die Erfolge der Männer kann das Team zwar noch nicht anknüpfen, hat aber Potential. Davon ist auch Norman Rother überzeugt: „Union hat sich gut verstärkt und wird mit Dabrun/Jessen, Reppichau und Maasdorf oben mitspielen.“ Gegen letztgenanntes Team musste sich Sandersdorf allerdings schon beugen: In der Ausscheidungsrunde des Kreispokals unterlag das Team von Trainer Robert Blöhm der Germania mit 1:2. Mit Sandersdorf und Reppichau stehen sich nun gleich am ersten Spieltag zwei Mitfavoriten gegenüber, Maasdorf und Dabrun/Jessen haben Heimaufgaben. „Gerade durch die Verkleinerung der Liga wird jetzt alles noch enger zusammenrücken“, ist Rother überzeugt. „Es gibt keine leichten Gegner“, glaubt auch Robert Blöhm. Bei vier Wettbewerben in zwei Jahren Kreisfußball gab es bislang nur zwei Titelträger. Reppichau und Dabrun/Jessen holten jeweils das Double aus Meisterschaft und Kreispokal. Glaubt man dieser Statistik, dann kann Sandersdorf nicht Meister werden, den anderen Teams steht die Tür aber noch offen.

 
Aufstand der Kleinen - Hallenfußball in Köthen
 
Das war so nicht vorherzusehen. Auf ein Finale zwischen Union Sandersdorf und der SG Dabrun/Jessen hatte wohl niemand in der Heinz-Fricke-Sporthalle getippt. Auf die Frage nach den Favoriten auf den Gewinn des Hallenmasters wurden der VfB Gröbzig und der SV Pouch-Rösa genannt - die beiden einzigen Landesligisten aus Anhalt-Bitterfeld und zudem einzigen Gewinner der Turnierauflage im Landkreis. Die erste ging an Pouch-Rösa, die zweite an Gröbzig. Die dritte Auflage am Sonntag präsentierte sich nicht nur in verändertem Modus, sondern brachte nach gut fünfeinhalb Stunden auch einen neuen Sieger: die SG Dabrun/Jessen.
 
Im Finale hatte sich das Team aus dem Wittenberger Raum aber nicht gegen einen der beiden Landesligisten, sondern gegen Union Sandersdorf mit 3:2 durchgesetzt - ebenfalls ein Kreisligist. Aufstand der Kleinen also? „Das könnte man so bezeichnen“, so Jörg Bihlmeyer. Der Präsident des Fußball-Kreisfachverbandes war überrascht, sprach aber auch von einem verdientem Sieger. Und die Landesligisten - die Favoriten? „Pouch-Rösa ist unter den eigenen Möglichkeiten geblieben“, so Bihlmeyer, „auch Gröbzig war diesmal nicht so stark.“ Immerhin schaffte es der VfB aber bis ins Halbfinale, scheiterte dort aber mit 3:4 an Union Sandersdorf, um dann zumindest das Spiel um Platz drei zu gewinnen.
 
Kurz zuvor hatte Landesliga-Konkurrent Pouch-Rösa seinen letzten Auftritt im Turnier, holte mit einem 2:1 im Neunmeterschießen gegen den FSV Trinum immerhin den fünften Platz. In der Gruppe A musste die Mannschaft von Trainer Heiko Wittek aber nach nur vier Punkten den Teams aus Sandersdorf und Zschornewitz den Vortritt lassen. Beide Kreisligisten hatten den Favoriten geschlagen.
 
Der VfB Gröbzig konnte sich zumindest den zweiten Platz in seiner Gruppe erkämpfen, musste sich aber dort der SG Dabrun/Jessen beugen. Erstmals wurde das Masters der Frauen an nur einem Tag ausgetragen - dementsprechend hoch war die Belastung für die Spielerinnen. „Das war schon eine Mammutveranstaltung“, sagte Jörg Bihlmeyer, „am Ende hat dann bei einigen Spielerinnen sicherlich auf die Kraft gefehlt.“ Nur nicht bei Sandersdorf und Dabrun/Jessen. Beide Teams hatten bis zum Finale jedes Spiel gewonnen. Das sollte sich dann aber kurz nach 18.30 Uhr ändern.

 
Dabrun/Jessen ließ drei Landesliga-Teams hinter sich
 
Die Fußballerinnen der SG Dabrun/Jessen haben das Finale der Hallen-Landesmeisterschaften zwar knapp verpasst, dabei jedoch mit Abus Dessau, der SG Osterfeld/Zeitz und dem SV Pouch-Rösa gleich drei Landesliga-Teams hinter sich gelassen. Trainer Jens Schramm ist deshalb sehr zufrieden: „Es war trotzdem eine Top-Leistung meiner Mannschaft.“
 
„Die Messlatte lag sehr hoch“, meinte Trainer Jens Schramm, der mit den Frauen der SG Dabrun/Jessen als Vorrundenzweiter knapp die Teilnahme am Finale der Hallen-Landesmeisterschaften verpasst hat. „Es war trotzdem eine Top-Leistung meiner Mannschaft“, so Schramm weiter, denn mit Abus Dessau, SG Osterfeld/Zeitz und SV Pouch-Rösa haben die Fußballerinnen aus Dabrun und Jessen drei Landesliga-Teams hinter sich gelassen. „Eine Party gab es nicht“, meinte der Coach und betonte, dass es beim einem Gläschen Sekt geblieben ist.
 
Die SG erwischte am Montag in der Roßlauer Elbe-Rossel-Halle nicht unbedingt einen Start nach Maß. Gegen den späteren Sieger Eintracht Bad Dürrenberg zog die Schramm-Truppe 1:7 den Kürzeren. „Wir hatten bei Glatteis eine beschwerliche Anreise“, nimmt der Trainer seine Frauen in Schutz. Diese steigerten sich anschließend und schlugen nach dem Remis gegen die SG Osterfeld/Zeitz die SV Pouch/Rösa 1:0, Abus Dessau 3:1 und abschließend Kreisliga-Rivalen SG Reppichau 2:1.